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Industriemuseum Freudenthaler Sensenhammer Drucken E-Mail

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Im Jahr 1987 schloss die Sensenfabrik H. P. Kuhlmann Söhne in Leverkusen-Schlebusch nach 150-jährigem Betrieb ihre Tore. Damit hatte der älteste Leverkusener Industriebetrieb, dessen Anfänge sogar bis in das Jahr 1778 zurückführen, aufgehört zu bestehen. Der 1991 gegründete AltFörderverein Freudenthaler Sensenhammer e. V. stellte die Weichen für eine neue Nutzung der geschichtsträchtigen Gebäude und konnte im Jahr 1992 mithilfe der NRW-Stiftung den Sensenhammer erwerben. Das Ziel war die Errichtung eines Industriemuseums. Am 24. April 2005 konnte das „lebendige“ Industriemuseum Freudenthaler Sensenhammer eröffnet werden.

Dem Besucher bietet sich im Schlebuscher Freudenthal das Bild eines weitläufigen Bauensembles mit Fabrikantenvillen und Arbeiterwohnhäusern. Die Dauerausstellung erzählt von der Herstellung der Sensen und Sicheln, wie und wo diese früher so wichtigen landwirtschaftlichen Werkzeuge verwendet wurden, aber auch von den Menschen, die in der Fabrik einst gearbeitet haben.
Das Industriemuseum ist dabei selbst das größte Exponat. Eine Zeitreise, die bis in das 18. Jahrhundert führen kann.

Doppel

Besonders attraktiv sind immer wieder die Schmiedevorführungen, die nahezu jede Führung durch die Dauerausstellung eindrucksvoll beschließen. Nach Terminvereinbarung finden Führungen für jedes Alter und Interesse statt. Das Veranstaltungsangebot des Industriemuseums umfasst darüber hinaus Wechselausstellungen, Konzerte, Theaterabende und vieles mehr.

Kontakt:
Industriemuseum Freudenthaler Sensenhammer

Freudenthal 68
51375 Leverkusen-Schlebusch
Tel. 0214 - 5007268
e-mail: info[at]sensenhammer.de
www.sensenhammer.de

Die im Beitrag verwendeten Fotografien wurden uns vom Industriemuseum
Freudenthaler Sensenhammer zur Verfügung gestellt.
Rechtes
Foto: NRW-Stiftung/Stapelfeldt  Linkes Foto: Ralph Matzerath
EBB und Titelgrafik: Christoph M Frisch unter Verwendung einer Fotografie
von Peter Frese.

 

 

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